Sport  in der Rehabilitation

Ergänzend zu medizinischer und psychosozialer Betreuung stärken nach einer Krebsoperation sportliche Übungen die Leistungsfähigkeit, geben Kraft, Beweglichkeit und Sicherheit. Vom Deutschen Sportbund bzw. den Landessportverbänden speziell ausgebildete Übungsleiter/innen bieten innerhalb der Sportvereine oder der Selbsthilfegruppen dieses spezielle Programm als Rehabilitationsleistung an. Sowohl die Krankenkassen als auch die Rentenversicherungsträger sind zu Leistungen im Rehabilitationssport verpflichtet.

Grundlage der Leistungsgewährung im Rehabilitationssport und im Funktionstraining ist eine Rahmenvereinbarung. Darin heißt es in der Fassung vom 1. Januar 2011 unter Punkt 4, dass diese Leistungen so lange als erforderlich angesehen werden, wie der behinderte oder von Behinderung bedrohte Mensch die fachkundige Anleitung durch den Übungsleiter benötigt. 

Für gesetzlich Versicherte (z. B. Brustkrebspatientinnen) gelten:
  • 50 Übungseinheiten in 18 Monaten
  • 120 Übungseinheiten in 36 Monaten bei vom behandelnden Arzt näher beschriebenen Beeinträchtigungen
Für die Rentenversicherung gilt:
  • Verordnungen über sechs, längstens 12 Monate bei bestimmten vom behandelnden Arzt näher beschriebenen gesundheitlichen Beeinträchtigungen.
Sportgruppen

In der Bundesrepublik gibt es spezielle Gruppen für den Sport in der Krebsnachsorge. Nähere Informationen dazu erhalten Sie über den Deutschen Behindertensportverband:

www.dbs-npc.de
02234 - 6000-0

Auch die Frauenselbsthilfe nach Krebs bietet in vielen ihrer Gruppen vor Ort Sport in der Krebsnachsorge an. Näheres erfahren Sie in der Bundesgeschäftsstelle der FSH (Tel. 0228 - 33 889-400).

Geprüft: Januar 2015 / Frauenselbsthilfe nach Krebs

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