Zuzahlungen zu stationären / ambulanten Rehabilitationsmaßnahmen

Ist der Kostenträger die Krankenkasse, müssen Sie für ambulante und stationäre Reha-Maßnahmen in der Regel zuzahlen. Dauert die ambulante Reha aus medizinischen Gründen länger als 42 Tage, ist die Zuzahlung auf 28 Tage begrenzt. Bereits im selben Kalenderjahr geleistete Zuzahlungen an die Krankenkasse werden angerechnet.

Die Zuzahlung bei von der Krankenkasse durchgeführten stationären und ambulanten Rehabilitationsmaßnahmen beträgt ebenso wie bei Anschlussheilbehandlung (AHB) oder Anschlussrehabilitation (AR) 10 Euro pro Tag für 28 Tage.

Innerhalb des Kalenderjahres an einen Träger der gesetzlichen Krankenversicherung geleistete Zuzahlungen werden nicht angerechnet. Bei Nach-, Festigungs- und Rehabilitationskuren beträgt die Zuzahlung stationär/ambulant/teilstationär 10 Euro pro Tag der Maßnahme.

Ist der Kostenträger für die Reha-Maßnahme die Rentenversicherung, ist die Zuzahlung für längstens 42 Tage innerhalb eines Kalenderjahres zu leisten. Bereits geleistete Zuzahlungen im selben Kalenderjahr für ambulante und/oder stationäre Reha-Maßnahmen, sowie für Krankenhausbehandlungen an den Rentenversicherungsträger und an die Krankenkasse werden angerechnet.

Ist der Kostenträger die Berufsgenossenschaft, ist keine Zuzahlung fällig.

Geprüft: Januar 2015 / Frauenselbsthilfe nach Krebs

Logo der Deutsche Krebshilfe
Logo der Organisation Gesundheitsziele.de
Logo der Organisation afgis-Transparenzkriterien